Manufakturen in Mexiko

 

FUNDACION RENACIMIENTO & MAZAHUAS

Schmuck aus recyceltem Silber und Schafwolle aus Mexiko

Handgefertigt im Hilfsprojekt „Fundación Renacimiento“ und in Zusammenarbeit mit den Ureinwohnerfrauen „Mazahuas“

Gemeinsam mit der liebevollen Schmuckdesignerin Cynthia Lopez fertigen junge Mütter und Bewohner des Hilfsprojektes „Fundación Renacimiento“ filigranen Silber- und Wollschmuck.

Feine geometrische Silberanhänger, -ohrstecker und kreolen aus altem Silber sowie gehäkelte Schafwollohrringe und Kettenanhänger werden in Handarbeit gefertigt.

Die Verarbeitung des Silbers, das traditionelle Häkelhandwerk aber auch unternehmerisches Wissen werden an die jungen Erwachsenen weitergegeben.

Die Fundación Renacimiento ist eine private Institution, die sich überwiegend um die Resozialisation von Straßenkindern und Jugendlichen in Mexiko-Stadt bemüht.

Neben der kulturellen Vielfalt beeindruckt die Stadt durch ein sehr kontrastreiches Stadtbild, welches von einem enormen sozialen Gefälle geprägt ist, das von einem kleinen sehr reichen Teil der Bevölkerung bis zu einem beachtlichen Teil der unterhalb der Armutsgrenze lebt, reicht. Nach Angaben der Fundación Renacimiento leben unter ihnen mehr als 14.000 Kinder und Jugendliche auf der Straße.

Zurzeit hat die Fundación Renacimiento 55 Kinder und Jugendliche aufgenommen. Unter ihnen befinden sich etwa 10 junge Mütter zwischen 16 und 29 Jahren, deren Traum es ist, selbstständig für ihre Kinder zu sorgen. Sie wohnen in der Institution, werden pädagogisch und psychologisch betreut und erhalten die Möglichkeit auf ein würdevolles Leben. Das Ziel der Einrichtung ist es, die jungen Menschen zu resozialisieren, ihnen ihr Recht auf Bildung und Ausbildung zu gewähren, damit sie anschließend eigenständig überleben können. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Workshops sollen die jungen Menschen motivieren ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und unter professioneller Anleitung auszubauen, um eine Perspektive für ihr weiteres Leben zu erhalten. In diesem Rahmen gibt es zum Beispiel eine Bäckerei, eine Tischlerei und einen Schmuckworkshop.

Die Jugendlichen können, wenn sie möchten, an einem dieser Projekte teilnehmen, eigenes Geld verdienen und sich gleichzeitig weiterbilden.

Das Umiwi-Team wird von Cynthia Lopez geleitet und setzt sich aus Bewohnern des Projektes und drei Ureinwohnerfrauen aus Mexiko-Stadt. Mittlerweile arbeiten 10 Personen kontinuierlich an der Herstellung der Schmuckstücke.

Altes Silber und mexikanische Schafwolle sind die Grundmaterialien der Accessoires.

Die Beschaffung und traditionelle Einfärbung der Schafwolle erfolgt durch die liebenswerten Mazahuafrauen, drei Schwestern, Lucía, Agus und Toña und der Tochter von Lucía Vici.

Sie verarbeiten und kolorieren mexikanische Schafwolle mit natürlichen Materialien. Hieraus entsteht eine besondere Farbpracht, kombiniert mit Eleganz und Natürlichkeit.

Wie viele Indígenas (Ureinwohner) sind sie bereits als Jugendliche in die große Stadt migriert in der Hoffnung auf ein besseres Leben und fern von Gewalt und Armut. Doch in Mexiko-Stadt waren sie auf sich allein gestellt ohne Spanisch zu sprechen oder mit Verhaltensregeln dieser monströsen Stadt vertraut zu sein.

Mit der Zeit haben sie verschiedene Überlebensstrategien entwickelt und sich mit dem Kunsthandwerk über Wasser gehalten. Auf Puppen in traditionellen Mazahuatrachten und verschiedene Kleidungsstücke mit Mazahuastickereien haben sie sich spezialisiert.

Trotz der Produktion und dem Verkauf ihrer Produkte ist es ihnen nicht gelungen aus eigener Kraft dem Teufelskreis der Armut zu entkommen.

Wir haben die Mazahuafrauen mit der Unterstützung des lokalen Experten Gerardo kennengelernt und in die Produktion des Wollschmucks, unsere „Bomélos“ eingebunden. Sie färben mexikanische Schafwolle mit natürlichen Materialien ein und bereiten sie so weit vor, dass sie in der „Fundación   Renacimiento“ zu unseren wunderschönen Ohrringen und Anhängern weiterverarbeitet werden können.

Gerardo kennt die Frauen seit 21 Jahren und unterstützt sie immer wieder bei ihrer Arbeit, bindet sie in seine Kulturseminare am Spracheninstitut ein und ist mittlerweile ein enger Freund der Mazahuas“. Über ihn ist es uns gelungen Kontakt zu den Frauen aufzunehmen und sie in unser Umiwi-Projekt zu integrieren. Die Kommunikation verläuft überwiegend   über ihn, da die Frauen kaum schreiben und lesen können und nicht über einen Internetzugang oder Computer verfügen.

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