Manufakturen in Thailand

Mangoholzschmuck aus Thailand

Handgefertigt im Hilfsprojekt „Skillcenter Chiang Mai“

Armreifen, kleine Kugelanhänger und Ohrstecker werden im Hilfsprojekt „Skillcenter Chiang Mai“ im Norden Thailands in liebevoller Handarbeit aus natürlichen Materialien gefertigt.

Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen und Kunsthandwerkinteressierte werden von lokalen Experten geschult, eingearbeitet und betreut.

 

Das Skillcenter ist eine gemeinnützige Einrichtung und bietet kostenlose Reittherapien für Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen an. Sie erleben hier die Nähe zum Tier, schöpfen Vertrauen und übernehmen Verantwortung für die Vierbeiner. Menschen mit Behinderungen werden vor allem in Ländern, die im Glauben die Reinkarnation verankert haben, stark diskriminiert und erhalten selten seelische und körperliche Unterstützung.

 

Weiterhin haben junge Erwachsene aus prekären familiären und sozialen Umständen die Möglichkeit zwei Ausbildungswege im Projekt zu wählen.

Eine Ausbildung zum Pferdepfleger. Stallarbeiten, Pflege und Fütterung der Tiere sowie Veterinärskunde sind die Hauptaufgaben.

 

Seit zwei Jahren bietet das Skillcenter auch eine Lehre im traditionellen Kunsthandwerk an.

Unsere lokalen Experten vor Ort:

 

Khun Ning kommt aus Nong Khai im Nordosten Thailands nahe der laotischen Grenze.

Sie ist die tragende Kraft im Skillcenter und für die Ausbildung der Jugendlichen im Kunsthandwerk verantwortlich. (Fotos)

Gemeinsam mit lokalen Kunsthandwerkern hat Khun Ning die Arbeitsschritte für die Mangoholzverarbeitung entwickelt und optimiert. Dabei wird ein Augenmerk auf die Verarbeitung des Holzes sowie auf hochwertige und natürliche Materialein gelegt.

Lukas ist gebürtiger Schweizer und 2011 nach Thailand ausgewandert. Nicht nur Khun Ning brachten ihn nach Thailand, sondern auch sein Wunsch vor Ort in Chiang Mai ein Freizeitangebot für Kinder mit Behinderung anzubieten und von seinem Glück etwas zurückzugeben. (Fotos)

Seit seiner Kindheit ist er begeisterter Reiter und hat sich in den letzten vier Jahren insbesondere in der Reit- und Hippotherapie weitergebildet. Diese erworbenen Kenntnisse wendet er jetzt im Skillcenter an.

Seltener als mit der Mangofrucht, kommen wir mit dem Holz des Mangobaums in Berührung. Es zeichnet sich durch ein geringes Gewicht und eine auffällige Maserung aus und wächst im Norden von Thailand.

Trägt der Mangobaum keine Früchte mehr, wird sein Holz zur Herstellung von Möbeln, Gegenständen des täglichen Gebrauchs bis hin zu liebevoll gefertigten Schmuckstücken, wie unseren Accessoires verwendet.

Die Armreifenrohlinge werden aus einem Stück Holz gedrechselt, anschließend mit Nahrungsmittel- und anderen Farben veredelt und zum Schluss mit einem hochwertigen Lack versiegelt, der auch für Kinderspielzeug genutzt wird.

Jedes Mangoholzschmuckstück ist ein Unikat.

Silberketten und -armbänder aus dem Norden Thailands

Handgefertigt von der thailändischen Bergbevölkerung “Karen“

Unsere feinen Silberketten und Anhänger werden von der thailändischen Bergbevölkerung „Karen“ aus dem Norden Thailands in liebevoller Handarbeit und mit einer speziellen Technik gefertigt.

Spezialisiert im Silberkunsthandwerk verdienen viele „Karen“ ihren Lebensunterhalt und ernähren damit ihre Familien. Leider werden sie von den thailändischen und ausländischen Kunden nicht ordentlich entlohnt-

Die Wurzeln der „Karen“ liegen in Myanmar und Thailand sie zählen zu den südostasiatischen Bergvölkern.

In Thailand leben knapp eine halbe Million „Karen“ im Nordwesten des Landes in kleinen Bergdörfern. Ein Volk im Wandel zwischen Moderne und Tradition. Auf der einen Seite möchten sie ihre Traditionen, eigene Sprache und Kultur als „Karen“ weiterleben, wissen aber, auch dass es notwendig ist sich weiter in Thailand zu integrieren. Diskriminierung, Armut und die damit verbundenen Nachteile sind die größten Probleme der Bergbevölkerung.

 

Unser Ansprechpartner und guter Freund ist Nawin, er ist selbst „Karen“, lebt mit seiner Frau Lotta und seinen zwei Kindern in Chiang Mai und betreut die gesamte Organisation der Anfertigung und Verarbeitung der Silberketten.

Regelmäßig besucht er seine Verwandten und Silberschmiede im dreistündigen entfernten Dorf „“ in den Bergen und kümmert sich um die gesamte Abwicklung sowie auch den reibungslosen Versand der Schmuckstücke.

Er hat ein Auge auf die Qualität und Design, prüft und verbessert stetig die Arbeitsstätten und ist verantwortlich für die Auszahlung der fairen Gehälter. Nawin ist unsere freundschaftliche und vertrauensvolle Schnittstelle zu den „Karen“.

 

Die Silberketten werden mit einer feinen traditionellen Technik handgefertigt und bestehen aus vielen kleinen unterschiedlichen Silberelementen.

Diese filigranen Elemente symbolisieren die vielen Reissorten in Südostasien.

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